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Der Wein

Die Weinprobe – Degustation

Der Wein wird nicht getrunken, er wird gekostet. Im allgemein sind Getränke träge Flüssigkeiten, formlos. Sie haben ein gewisses Gleichgewicht, und sind mit einfachem und immer gleichem Geschmack gekennzeichnet.
Der Wein dagegen ist lebendig. Er befindet sich in einer ständigen Entwicklung und Umwandlung. Dank der Vielzahl an Lebensformen, ändern sich Geschmack und Geruch des Weines, und somit unsere Empfindungen.
Degustation heißt daher, den Wein zu „verstehen“, die versteckten Nouancen zu entdecken und sie mit unseren Sinnen zu erfassen. Eine chemische Analyse würde mehr als 500 Anteilen eines Weines erfassen. Wenn man diese messen und kodieren würde, würden sie uns nichts über die Qualität des Weines verraten. Zwei in der chemischen Analyse gleiche Weine würden daher bei der Degustation komplett unterschiedlich schmecken. Deshalb ist unsere „sinnliche Analyse“ entscheidend. Geschmack, Geruch und Betrachten sind unsere Mittel der Bewertung.

Wein und Essen

Die Auswahl der richtigen Weine zu den Speisen fällt nicht immer leicht. Es gibt im allgemeinen Regeln, die uns helfen. Der Wein folgt den Charakteristika der Speise, die er begleiten wird. Zum Beispiel bei leichter Kost, wird ein leichter Wein empfohlen. Normalerweise werden die Vorspeisen vom trockenen Weißweinen (auch Spumanti) begleitet. Nudel- oder Reisgerichte dagegen variieren je nach Sauce: bei Fischsaucen sollte man trockene Weißweine wählen, bei einer Fleischsauce einen leichten Rotwein. Zu Wildfleischsauce wird ein älterer Rotwein mit starkem Körper empfohlen. Fischgerichte werden üblicherweise von Weißweinen begleitet. Fleischgerichte werden dagegen mit vollmundigen oder mit leicht aromatischen Rotweine serviert, je nach dem ob Rind-, Lamm-, Kalb- oder Schweinefleisch verzehrt wird. Die Auswahl fällt bei Wildfleisch auf ältere Rotweine. Im Essig eingelegtes Gemüse wird üblicherweise ohne Wein empfohlen. Die Kombination von Käse mit Wein ist die schwierigste. Weiche oder junge Käsesorten werden von Weiß- oder leichten Rotweinen begleitet. Härtere oder ältere Käsesorten benötigen Weine mit mehr Körper. Bei den Nachspeisen, wie Hefeteig, Semifreddi oder Eis, werden weiße, süße, liebliche Weine getrunken. Bei trockenen Nachspeisen oder Keksen eher Süßweine.

Zu jedem Wein sein Glas

Gläser sind wichtiger Bestandteil einer Degustation. Mit deren Einsatz findet die Erhebung des Weines statt. Man kann nicht die lange in der Flasche verschlossene Geschichte mit dem falschen Glas erlöschen. Der Wein ist nicht irgend ein Getränk, sondern ist Geschichte, Zivilisation, Arbeit, Leidenschaft, Liebe, Suche und Leben. Die Geschichte des Glases hat einen alten Ursprung. Griechen und Römer waren die ersten, die diesem Objekt mit den „coppe potorie“ (Trinkbecher) Wichtigkeit verliehen haben. Die Venezianer haben das Glas in ein Kunstobjekt verwandelt. Bei der Degustation ist der Zweck des Glases ganz einfach: die Eigenschaften des Weines werden erkannt und erhoben. Jeder Wein benötigt für seine Enthüllung sein spezielles Glas. Für einfache trockene Weißweine: großzügiger Kelch, rund auf der Basis und leicht verschlossen am Rand. Für junge Rotweine oder Rosé: großzügiger Kelch, rund auf der Basis und leicht zylindrisch am Rand. Für alte Rotweine mit Körper: großzügiger Kelch, rund mit kleiner Öffnung. Für Süßweine: kleiner Kelch mit kleiner Öffnung.

Wein und Gesundheit

Der Wein ist ein energiereiches Getränk. Er ist reich an Kalzium, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Natrium. Es ist fester Bestandteil einer gesunden Ernährung, bei moderatem Genuss. Getrunken während der Mahlzeit, regt er die Verdauung an. Studien haben positive Effekte auf den Nerven- und Herzkranzgefäßsysteme bewiesen. Der Wein hilft bei der Vorbeugung von Morbus Alzheimer und Gedächtnisschwäche. Er verhindert die Ablagerung von Fetten in den Gefäßen und somit zeigt er präventive Eigenschaften gegen Herzinfarkte. Er erhöht das Insulinniveau und nicht, wie früher behauptet, die Glykämie und ist daher gut für Diabetiker. Es wurden auch positive Effekte bei der Prävention von Tumoren in dem Magen-Darm-Trakt und in den Gefäßsystem festgestellt. Selbstverständlich ist Wein nur dann eine gesunde Ernährungskomponente, wenn er in den richtigen Mengen getrunken wird. Das heißt, ein Glas am Tag auf die Mahlzeiten verteilt. Übertriebener Verzehr wirkt er eher schädlich: die Produktion von Magensäure steigt und schädigt damit die Magenwände. Der arterielle Druck wird erhöht, daher nicht empfehlenswert bei Hypertension. Wein ist also in den richtigen Mengen genossen, gesundheitsfördernder, als gar keinen Wein zu trinken. Bei zu viel Genuss wirkt er eher gesundheitsschädigend.

Das Wörterbuch des Weines

Süffig
Wein mit süßlichem, nicht zuckerhaltigem Geschmack
Lieblich
Liebenswürdiger Wein mit wenig Alkohol und unterscheidbarem süßem Geschmack
Aroma
Traubengeruch, die mit der Zeit vergeht
Trocken
Wein, der nach kompletter Gärung, noch Zuckerresiduen hat
Bouquet
Zusammensetzung aus Aroma und Duft
Abgang
Wein, der am Ende des Trinkvorgangs, einen neuen Geschmack zeigt
Mit Körper
Wein, der mehr Dichte zeigt, dank einem erhöhten Alkoholgehalt
Frisch
Leichter Wein, der das Gefühl der Frische gibt
Großzügig
Älterer Wein mit hohem Alkoholgehalt
Samtig
Wein mit Körper und süßlichem Geschmack
Vollmundig
Samtiger Wein mit Körper
Duft
Weingeruch unabhängig vom Traubengeruch. Im Gegensatz zu Aroma, entwickelt sich dieser mit der Zeit
Samtig
Wein, der beim trinken das Gefühl von Körper und Weichheit gibt
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